Veröffentlichungen von Jannae Nadius:

- Die Abenteuer der Wanzenfamilie Prasina: Folge I und Folge II

- Provence-Roman: "Wenn der Lavendel zum Himmel stinkt"

als ebook oder als ausgedruckte Form bei mir zu bestellen.

Ich habe keinen Tolino Ebook, was nun?

Wer kein Ebook Reader hat, auch kein Smartphone oder ein Tablet, auf das man ja kostenlos eine App für einen Ebook Reader herunterladen kann (im App Store unter: Tolino Weltbild), oder wer einfach lieber auf Papier gedruckt liest, kann bei mir eine Printversion anfordern.

Ebooks von Weltbild kann man auch über den PC lesen, enweder mit dem Tolino Web-Reader oder mit der kostenlose Software „Adobe® Digital Editions”. Mit dieser Software kann man dann auch die Ebooks auf einen Ebook Reader weiterleiten, der nicht von Tolinio (also Weltbild) ist.

Mehr Infos zu den Möglichkeiten, ebooks ohne Tolino Reader zu lesen auf: Weltbild, die häufigstens Fragen zum Ebook.

Wenn der Lavendel zum Himmel stinkt - Die Schattenseiten der sonnigen Provence

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Veröffentlicht als ebook (ePub-Datei), jetzt auf weltbild erhältlich und ab Ende Juli 2015 auf vielen Internetbuchhandlungen erhältlich (thalia.de; Hugendubel.de; buecher.de, buch.de; etc)

(->vollständige Linkliste).

Direktlink zur Bestellung

Preis: 2,99 Euro.

Wer keinen ebook-reader hat, auch kein Smartphone oder Tablet, für das man eine App zum Lesen von ebooks herunterladen kann, oder wer es lieber auf Papier hat, kann bei mir auch eine gedruckte und gebundene Version anfordern.

Inhalt:

Vier Jahre habe ich in der Provence gelebt, zwischen Aix-en-Provence und Manosque, als Studentin mit wenig Geld, in kalten, feuchten Wohnungen in einem"umrenovierten" ehemaligen Schweinestall. Mitten drin zwischen den Ureinwohnern der tiefsten Provence, zeigt sich das romantische Provenceleben und der charmante Südfranzose von einer komplett anderen Seite.

"Ich genoss lange Spaziergänge im Herzen der provenzalischen Natur. Allerdings schien sie mir reichlich leergefegt, die Natur. Die wenigen Vögel, die man hier und da mal schüchtern zwitschern hörte, hatten eine ungewöhnliche Fluchtdistanz. Von den berühmten Provence-Wildschweinen, die so wild nicht mehr waren, da seit über 100 Jahren mit Hausschweinen verbastadiert, war kein Borstenhaar zu sehen.

Aber auf jedem Sonntagsspaziergang wurde das vermisste Vogelgezwitscher von Gewehrschüssen ersetzt und das fehlende Damwild durch einen olivfarben gekleideten Provence-Jäger, dem man hinter jeder Wegbiegung begegnen konnte. Es handelte sich ganz eindeutig nicht um eine aussterbende Rasse. Wie eingepflanzt mitten auf dem Weg, mit dem Gewehr selten geschultert, aber meistens wie in Hab-Acht Stellung vor sich haltend, starrten diesen Exemplare ins Unterholz. Ihr Auto stand meist direkt hinter ihnen. Komische Art zu jagen, dachte ich. Zur Mittagszeit konnte man sie dann in Rudeln auf Waldlichtungen finden, umlagert von ihren kleinen Hunden mit Schweinsnase, wo sie mit viel Wein und einem reichhaltigen Pique-nique von der wilden Jagd Pause machten. Danach ging es dann wieder auf die Pirsch und mit einigen Flaschen Rotwein intus trafen sie sicher kein Wildschwein mehr auf zehn Meter. Aber davon gab es hier zu Jagdsaison, die längste Europas, eh nicht mehr viele. Und erst recht nicht auf ein paar Meter. Aber viele Jagdunfälle gab es, und nicht immer waren die Opfer ihre eigenen Jagdkumpanen, die sich mit einer Gewehrkugel im Hals im Krankenhaus wiederfanden, sondern auch viele unschuldige Spaziergänger. Wie ich es einer war, und darum ging ich am Wochenende nicht mehr in den Wald und an den anderen Tagen nur zur Mittagszeit, wenn die Jäger picknickten.

Ich fragte Monsieur Rago, der natürlich auch Jäger war, was sie denn zum Teufel in diesen leeren Wäldern jagen würden. « Oh, Tauben… ».

>Weitere Leseproben unter: www.jannae-nadius.com